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alles zur Oscarverleihung 2009!

 

© Jenkins-Penn Haiti Relief Organization




10.
November 2011 - "Cheyenne - This must be the place" - ab heute im Kino

Worum es geht

Schwankend zwischen Depression und Langeweile lebt der Alt-Rocker Cheyenne (Sean Penn) zurückgezogen in einem Landhaus in Dublin. Heute ist er 50 Jahre alt, sieht aber mit seinen toupierten Haaren, dem weißen Make-Up und rotem Lippenstift aus, wie aus den besten Jahren seiner Gothic-Musikkarriere. 20 Jahre stand er schon nicht mehr vor Publikum auf der Bühne, denn heute ist der Sänger bereits von einer Menschenmenge im Einkaufszentrum überfordert. Der Tod von Cheyennes Vater führt ihn zurück nach New York. Bei der Beerdigung erfährt er von der Besessenheit seines Elternteils, mit dem er über 30 Jahre kein Wort mehr gesprochen hat: Rache nehmen für die schwerwiegendste Demütigung seines Lebens. Cheyenne beschließt, die Suche nach dem Peiniger weiterzuführen. Es beginnt ein Roadtrip in das Herz der Vereinigten Staaten und eine Reise zu ihm selbst…

Von wegen Sex, Drugs & Rock'n'Roll
Cheyennes wilde Zeiten als gefeierter Rockstar sind lange vorbei. Heute lebt er mit seiner Frau Jane (Frances McDormand) von der Außenwelt abgeschottet auf einem irischen Landsitz. Lediglich sein Äußeres erinnert an die von Sex, Drugs und Rock'n'Roll geprägte Phase. Der Alltag des notorisch depressiven Ex-Goth-Stars besteht aus Kaffee trinken im Einkaufszentrum mit dem 16-jährigen Mädchen Mary (Eve Hewson) - die ebenfalls mit dem Leben kämpft und ihren Platz sucht - und sportliche Aktivitäten mit seiner Ehefrau. In der Komödie „Cheyenne — This must be the Place" porträtiert Regisseur Paolo Sorrentino einen in die Jahre gekommenen Rockstar auf der Suche nach dem Erwachsenwerden. Cheyenne wirkt zu Beginn des Films wie ein kleiner Junge, der von seiner Umwelt überfordert ist und versucht diese auf naive Weise zu entdecken. Erst als er seinen außergewöhnlichen Roadtrip beginnt, scheint sich sein Inneres dem augenscheinlichen Alter anzupassen. Cheyenne tourt mit seinem Rollkoffer durch die USA, auf der Suche nach dem Mann, der seinen Vater in der Vergangenheit so sehr gedemütigt hat, dass diesem im Leben nur ein einziger Gedanke blieb: Rache, bittersüße, vergeltende Rache. Und Genre-typisch bringt ihm in diesem amüsanten und originellen Roadmovie jeder Stop bei seiner Reise auch immer eine Erkenntnis für ihn selbst.

Abwechslungsreich mit nur einem Gesichtsausdruck
„Cheyenne — This must be the Place" ist ein facettenreicher Film: Ein Roadmovie und ein Porträt in einem, bei dem bildgewaltige Naturaufnahmen und intelligente Dialoge nicht zu kurz kommen. Ebenso facettenreich ist Sean Penn in seiner Rolle des depressiven und kindlichen Cheyenne. Witzig, tiefgründig, naiv, bestimmend, melancholisch, gelangweilt, neugierig — all das verkörpert der Schauspieler mit nur einem gleichleibenden Gesichtsausdruck und beweist erneut, dass er ein absolutes Ausnahmetalent Hollywoods ist. Es muss aber auch gesagt werden, dass ein Schauspieler immer nur so gut sein kann, wie die Möglichkeiten, die ihm die Figur bietet. Paolo Sorrentino hat mit Cheyenne einen Charakter geschaffen, der einmalig ist und bei den Kinozuschauern sicher nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. Darüberhinaus wirkt die Hauptperson so skurril, weil sie in eine originelle Handlung eingebettet ist und diese vorantreibt. Verknüpft werden das Leben eines alternden, depressiven Rockstars und die Jagd nach dem Peiniger seiner Vaters.

Pure Situationskomik
„Cheyenne — This must be the Place" wartet — gegensätzlich zur Normalo-Komödie — nicht mit vorhersehbaren Gags und (oft) platt erzählten Witzen auf. In dem Film von Sorrentino liegen die lustigen Momenten sprichwörtlich auf der Straße. So ist allein schon amüsant, wenn der 50-jähriger Goth auf dem Weg zum Einkaufen mit einem Rollkoffer durch einen konservativen irischen Vorort spaziert. Und von diesen alltäglichen Situationen, die zum Schreien komisch sind, hat „Cheyenne — This must be the Place" viele weitere zu bieten. Kurz gesagt: Dieser Kinobesuch lohnt sich!

 

Quelle: kino.yahoo.com

Fotos: © Delphi Filmverleih

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Fotogalerie

ZEIT: Cheyenne - Liebe vom Rand der Gesellschaft

Monstersandcritics: Von Nazijägern und Gothic-Rockern

 


20. Oktober
2011 - "This must be the place" - ab 10. November im Kino

Cheyenne war ein gefeierter Rockstar. Er ist 50 Jahre alt und sieht immer noch so aus wie damals, ein Goth mit schwarzen, toupierten Haaren, weiß geschminktem Gesicht und rotem Lippenstift. Seit Jahren lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Jane – schwankend zwischen gepflegter Langeweile und nagender Depression. Der Tod seines Vaters, mit dem er seit 30 Jahren nicht gesprochen hat, führt ihn zurück nach New York. Dort erfährt er von der Besessenheit seines Vaters: Rache zu nehmen für eine schwerwiegende Demütigung, die er erfahren musste. Cheyenne beschließt, die Suche seines Vaters fortzuführen. Und begibt sich auf eine Reise, die ihn ins Herz der USA und zu sich selbst führt.

Quelle: Welt

 

 




6. Oktober 2011 - Geheimnisvolle Stippvisite: Sean Penn besucht Tripolis

Er wolle sich nur "ein Bild von der dortigen Situation" machen: Nachdem er kürzlich an Protesten in Kairo teilgenommen hat, besuchte Sean Penn nun die libysche Hauptstadt Tripolis. Ein Statement zum genauen Hintergrund seiner Reise wollte der Hollywoodstar zunächst nicht abgeben.

 

Quelle: Stern

 

1. Oktober 2011 - Sean Penn unterstützt die ägyptischen Proteste

Kairo - Die Revolutionäre in Ägypten demonstrieren weiter - wenn auch vielleicht weniger zahlreich, wie einige Einschätzungen lauten. Doch noch immer sind die Menschen am Freitag zu Tausenden im ganzen Land auf die Straße gegangen - und erhielten unerwartet prominenten Besuch: Der US-Schauspieler Sean Penn unterstützte die Demonstranten auf dem symbolträchtigen Tahrir-Platz in Kairo und schwenkte eine ägyptische Fahne. An der Protestaktion beteiligte sich neben Penn auch der in seinem Land sehr bekannte ägyptische Schauspieler und politische Aktivist Chaled al-Nabawi.

Bad in der Menge: Penn und sein ägyptischer Schauspielkollege Chaled al-Nabawi (im hellblauen Hemd) mischten sich sichtlich gut gelaunt unter die Tausenden Demonstranten in Kairo.

 

 

Quelle: Spiegel

Fotos: AP

 


27. September
2011 - Sean Penn mitverantwortlich für die Freilassung zweier Geiseln

Manche Hollywoodstars nutzen ihre Prominenz, um sich in der Welt zu engagieren. So auch Sean Penn, der nun mit verantwortlich ist für die Freilassung zweier US-Amerikaner aus iranischer Gefangenschaft.

Sean Penn ist schon länger als jemand bekannt, der sich in die Geschehnisse der Welt einmischt. Er war extrem kritisch gegenüber der Bush-Regierung und engagierte sich für humanitäre Organisationen nach Hurricane Katrina und dem Erbeben in Haiti. Für letzteres Engagement wurde ihm sogar der Stanley Kramer Award verliehen, ein Preis für Stars des Filmbusiness, die sich sozial einsetzen. Zudem reiste Sean Penn 2005 mehrfach als Journalist in den Iran und schrieb Artikel für den San Francisco Chronicle.

Nun ist der Schauspieler und Regisseur mitverantwortlich für die Befreiung zweier US Amerikaner, die zwei Jahre im Iran gefangen gehalten wurden. Nach eigener Aussage handelt es sich bei den Reisenden um Wanderer, doch die iranische Regierung erachtete sie als Spione und sperrte sie ins Gefängnis. Sean Penn, der schon seit längerem Hugo Chavez unterstützt, nutzte seinen Kontakt zu dem venezuelanischen Präsidenten, um diesen auf den Fall der inhaftierten Amerikaner aufmerksam zu machen. Daraufhin setzte sich Hugo Chavez bei seinem Verbündeten Mahmoud Ahmadinejad für die Freilassung der Gefangenen ein, die er auch erwirken konnte.

Sean Penns Engagement soll entscheidend für diesen Prozess gewesen sein. Der venezuelanische Außenminister berichtete, Chavez hätte sich zur Einmischung entschieden, nachdem ein Freund aus dem „intellektuellen Zirkel der USA“ ihn auf den Fall hingewiesen hätte. Bei diesem Freund soll es sich um Sean Penn handeln, wie dessen Vertreter auch bestätigten. Weitere Details sind allerdings nicht bekannt.

Schon im Juni übrigens hatte sich Sean Penn in einem Artikel für die Huffington Post für eine Aufhebung der ökonomischen Sanktionen gegen Venezuela eingesetzt: „Das amerikanische Volk hat sich daran gewöhnt, vom venezuelanischen Präsidenten als Diktator zu sprechen, nicht nur durch die Medien, sondern auch durch die politischen Führer beider Parteien. Das ist eine Diffamierung, nicht nur gegen Präsident Chavez, sondern auch gegen die Mehrheit des venezuelanischen Volkes, benachteiligte Menschen, die ihren Präsidenten wieder und wieder gewählt haben. Dies ist kein Diktator, der von der Oberschicht unterstützt wird, sondern eher ein Präsident, der von den Armen gewählt wird und im Dienste der venezuelanischen Verfassung steht, einem Dokument, das unserem durchaus ähnelt.“

Quelle: moviepilot

 

 

19. September 2011 - Sean Penn: "Rebellischer Freigeist"

Die "NZZ am Sonntag" widmet Sean Penn anlässlich seiner Ehrung auf dem Züricher Film Festival ein Essay:

Rebellischer Freigeist

Das Zurich Film Festival ehrt Sean Penn mit dem Golden Icon Award. Der amerikanische Regisseur und Schauspieler ist eine Ikone unserer Zeit – und stets auf der Suche nach sich selbst.

Autor: Michael Lang

Der Sohn der US-Schauspielerin Eileen Ryan und des Regisseurs Leo Penn (1921–1998) wuchs mit zwei Brüdern auf. Der ältere, Michael, ist Pop- und Soundtrack-Komponist. Der jüngere, Chris, war ein hochtalentierter Schauspieler und ist 2006 an einem Herzleiden verstorben. Zur Penn-Clique, damals im Beach-Boy-Milieu an Kaliforniens Surf-Küsten von Malibu bis Santa Monica, gehörten die Halbbrüder Charlie Sheen und Emilio Estevez sowie Rob Lowe. Man drehte Kurzfilme und lechzte danach, im nahe gelegenen Filmolymp Hollywood Furore zu machen ... weiter (PDF)






31. August 2011 - Sean Penn kommt nach Zürich

Das Zurich Film Festival hat dieses Jahr einen ganz besonderen Trumpf im Ärmel:
Am 28. September kommt Sean Penn in die Limmatstadt, um den «Golden Icon» für sein Lebenswerk entgegenzunehmen. «Sean Penn ist einer der beeindruckendsten Filmschauspieler unserer Zeit. Wir freuen uns enorm und fühlen uns sehr geehrt, dass ein derart bedeutender Künstler unsere Einladung ans Zurich Film Festival angenommen hat», so Festivalleiter Sean Penn ist einer der aussergewöhnlichsten Filmschauspieler seiner Generation. Sein markantes Gesicht und seine grosse Wandlungsfähigkeit als Darsteller machen ihn seit drei Jahrzehnten zu einer Ikone unter den Leinwandstars und einem Liebling des Publikums wie der Filmkritik. Penn hat sich aber auch als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent einen Namen gemacht.Der internationale Durchbruch gelang Penn 1993 an der Seite von Al Pacino im Gangsterfilm «Carlito's Way» von Brian De Palma, für den er eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. «Dead Man Walking» (1996), der Appell gegen die Todesstrafe von Tim Robbins, brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung und einen Silbernen Bären der Berlinale ein. Es folgten zwei weitere Oscar-Nominierungen für seine Rollen in «Sweet and Lowdown» (2000) und «I am Sam» (2002). Der öffentlichkeitsscheue Penn mied aus Protest gegen Hollywood jedoch stets die Oscarverleihung.   Als er 2004 für «Mystic River» – in dem Film spielt er einen Vater, dessen Tochter ermordet wird – seine vierte Nominierung erhielt, erschien er auf Wunsch von Regisseur Clint Eastwood zur Verleihung. Entgegen den Erwartungen wurde er mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. 2009 erhielt er für seine Rolle als homosexueller Politiker Harvey Milk in Gus Van Sants «Milk» zum zweiten Mal den begehrten Hauptdarsteller-Preis.

Mit dem Golden Icon ehrt das Zurich Film Festival jährlich eine Persönlichkeit, die durch ihre schauspielerische Leistung das Kino nachhaltig geprägt hat und zur Ikone einer ganzen Generation geworden ist. Die bisherigen Preisträger sind Sylvester Stallone (2008), Morgan Freeman (2009) und Michael Douglas (2010). (bosm )

 





23. Juli 2011 - Sean Penn schreibt auf J/P HRO Facebook über seine Arbeit in Haiti
 


Dear Friends and Colleagues,

Eighteen months ago - in a mere 35-second span - Haiti suffered catastrophic devastation. In the wake of the January 2010 earthquake, nearly 300,000 lives were lost, tight-knit communities were destroyed, and spirits crumbled as quickly as thousands of buildings' foundations.

We need a continued commitment to help build the foundation for a better future for all of Haiti

Since then, thanks in large part to donors and supporters like you, J/P HRO has been able to make great strides on behalf of the Haitian people -- managing Internally Displaced Persons camps housing more than 50,000 individuals, providing emergency medical and primary care services, coordinating community center activities, and running a primary school.

But the most important progress is yet to come:  J/P HRO is leading the effort to build a more sustainable future for Haiti's people, addressing the longer-term recovery needs so often neglected in post-disaster communities.We need you more than ever.

Click here to help support the people of Haiti.

Haiti remains the poorest and least developed country in the Western hemisphere, and the Haitian people are still struggling each day to rebuild their lives and communities. Can you make a commitment to the people of Haiti today?Today, in addition to providing ongoing camp management and comprehensive medical care, J/P HRO is focused on community regeneration. This includes rubble removal and demolition activities, expanding services from the camp into the neighborhoods, developing housing, education and medical facilities, and designing job creation and livelihoods programs. The goal of J/P HRO is to help lift the nation of Haiti out of poverty and give the Haitian people a better life.

With the rainy season upon us and hurricane season on its way, the people of Haiti are facing another wave of incredible devastation. Time is of the essence in our efforts to ensure safe shelter and medical care for tens of thousands while constructing a brighter future for all.

Click here to make a contribution to the people of Haiti today.

Your support is crucial to ensuring ongoing success. Please, renew your commitment to the people of Haiti today with a gift of any amount. To learn more about J/P HRO's progress on the ground in Haiti or to donate online, please visit www.jphro.org.

Click here to make a contribution to the people of Haiti today

On behalf of the people of Haiti and the J/P HRO team, thank you for your continued support.

Sean Penn 
CEO
J/P Haitian Relief Organization

PS. If you haven't already done so, connect with us on Facebook. And please take a moment to forward this email to your friends and family, and ask them to join us in saving lives and building futures in Haiti.
 

 

 

22. Juli 2011 - Exklusives Sean Penn Interview "Reel Life - Real Stories"

In diesem exklusiven und offenherzig geführten Interview spricht Filmlegende Sean Penn unter anderem darüber, wie es war, die ganze Nacht aufbleiben, um während der High-School Zeit Filme mit seinem Bruder zu drehen, dass die Schauspielerei so ähnlich ist, wie die Restaurierung einer alten Corvette, und über die Bedeutung der Suche nach der eigenen Meinung und der Notwendigkeit der Erholung seiner Kräfte.

In Teil II des Interviews analysiert Sean Penn seine Welt des Schreibens und der Regie ... 
Teil II


13. Juli 2011 - "This Must Be The Place" mit Sean Penn - erster Trailer

Cheyenne, ein ehemaliger Rockstar, lebt in Dublin. Mit dem Geld, das er durch die Songs seiner längst vergangenen Musikkarriere noch immer erhält, kann er sein Leben bestreiten. Aber eben dieses langweilt ihn sehr, weshalb er sich nach dem Tod seines Vaters aufmacht, den Naziverbrecher Alois Müller aufzuspüren, der seinen Vater im KZ Ausschwitz schwer misshandelt hat.

Das klingt nach schwerem Stoff. In Kombination mit dem Trailer zu This must be the Place bekommt die Geschichte jedoch einen etwas skurrilen Touch, denn Sean Penn, der den vergessenen Star Cheyenne spielt, sieht tatsächlich aus wie Robert Smith von The Cure, was wir ja schon beim ersten Clip zum englischsprachigen Debütfilm von Paolo Sorrentino festgestellt haben.

Wer jedoch denkt, ein nach einem Altnazi suchender alter Gothrocker deutet zu sehr auf ein Trash-Abenteuer hin, der irrt. Vielmehr scheint This must be the Place, sofern wir dem Trailer vertrauen können, ein etwas spleeniges, aber doch gefühlvolles Werk zu sein. Und mit Sean Penn, Frances McDormand, Judd Hirsch und Harry Dean Stanton ist This must be the Place auf jeden Fall hervorragend besetzt.

Premiere hatte der Film auf dem diesjärigen Cannes Film Festival, ein deutscher Starttermin steht leider noch nicht fest.

Quelle: www.moviepilot.de

Mehr zum Thema:

This Must Be The Place auf IMDB

 

 

 

 

17. Juni 2011 - Sean Penn bald wieder hinter der Kamera?

Nach "Into the Wild" hat Sean Penn sein nächstes Regie-Projekt am Start: "The Comedian" soll sein neuer Film heissen, in dem Robert De Niro die Hauptrolle übernehmen wird.

Zunächst hiess es, Martin Scorsese werde mit De Niro zusammenspannen. Nun wurde bestätigt, dass stattdessen Sean Penn auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. In The Comedian erzählt er die Geschichte eines alten, verbitterten Stand-Up-Comedians, dessen Witze darauf basieren, seine Mitstreiter und das Publikum zu beleidigen. Robert De Niro wird diesen Witzbold verkörpern - im Stile eines Don Rickles.

Das Drehbuch wurde gemeinsam von Art Linson und Jeffrey Ross verfasst, schon im nächsten Jahr sollen in New York die Dreharbeiten beginnen.

Quelle: www.cineman.de

 

 

5. Juni 2011 - "Guys Choice Award" von Spike.TV für Sean Penn

Bei den "Guy's Choice Awards" dreht sich - wie der Name schon sagt - alles um den männlichen Geschmack.

Hier werden traditionell besondere Macho-Interessen hervorgehoben und ausgezeichnet. Die nicht ganz ernst gemeinten Kategorien beinhalten u. a. "Der gefährlichste Mann", "Eier aus Messing" oder "Lustigster Scheißkerl".

Bei den „Guys Choice Awards" vom US-Sender „Spike TV“ dürfen ausschließlich Männer wählen.

Oscar-Preisträger Sean Penn wurde für den Film "Fast Times on Ridgemont High" mit dem "Guy Movie Hall of Fame" ausgezeichnet.

Der Preise wurde ihm von seinem Kollegen Robert De Niro überreicht.

 

 

30. Mai 2011 - "The Gangster Squad" - Sean Penn als Mickey Cohen?

Grünes Licht gab es jetzt für das Projekt Gangster Squad, das die Machenschaften von Mobster Mickey Cohen in den 1940er Jahren beleuchten will.
Cohen begann seine Karriere in den Kreisen des allseits bekannten Gansters Al Capone und mauserte sich schnell zu einem einflussreichen Namen in den US-amerikanischen Mafiakreisen.
Was natürlich dazu führte, dass das Los Angeles Police Department Cohen zu schnappen versucht. Vor allem die Jagd des LAPD auf Cohen wird im Mittelpunkt des Films stehen, basiert das Drehbuch von Romanautor Will Beall auf mehreren Artikeln von Paul Lieberman in der 'L.A. Times', die sich insbesondere mit der Spezialeinheit auseinandersetzen.

Derzeit befinden sich gleich mehrere Darsteller in Verhandlungen um nicht ganz unwichtige Rollen des Films:
Sean Penn ("Milk") soll Berichten zufolge für den Part von Mickey Cohen vorgesehen sein. Ryan Gosling ("Das perfekte Verbrechen") ist hingegen im Gespräch für die Rolle einer der Cops, die Cohen auf den Fersen sind.
Klingt schon mal vielversprechend.

Die Regie führt übrigens "Zombieland"-Regisseur Ruben Fleischer, nachdem zuvor Namen wie Darren Aronofsky, Martin Campbell und Paul Greengrass die Runde machten.

Quelle: www.movie-infos.net

Mehr zum Thema:

  The Gangster Squad auf IMDB


 

 

23. Mai 2011 - "This Must be the Place" Filmkritik - "Sean Penn ist eine Attraktion!"

A sight to see, or two or three. Gleich mehrere Sehenswürdigkeiten konkurrieren in This Must Be the Place miteinander: Atemberaubend inszenierte Settings und Sean Penn.

Eines ist Paolo Sorrentino mit Sicherheit nicht: sparsam. This Must Be the Place ist der erste englischsprachige Film des italienischen Regisseurs, der hierzulande vor allem durch die Polit-Groteske Il Divo (2008) bekannt wurde. Sein neues Werk ist ein Roadmovie, das mit ununterbrochenen Kranfahrten die Vereinigten Staaten von heute erschließt. Zu fast gleichen Teilen ist es das Porträt eines unglücklichen Rockstars, der seit Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten ist und mit einer kindlichen Naivität die Welt durchleuchtet. Er ist auf Nazi-Jagd. Aber so spektakulär das klingt, so nebensächlich ist es inszeniert. Geschickt verwischt Sorrentino die Spuren eines Racheplots mit einer Initiationsgeschichte und der Drifter-Existenz seines Protagonisten. Drei emotionale Temperaturen setzt der Film mit Gleichmut nebeneinander: Wut, Neugierde und Selbstaufgabe.

Cheyenne, so heißt Sean Penns Figur, wird aus der Welt nicht schlau, und genau deshalb ist er als Protagonist geradezu prädestiniert, sie zu erkunden und zu erklären. Um ihn herum ist alles in Bewegung, nur sein Gesichtsausdruck bleibt unverändert. Die Depression lässt klarer sehen, ohne den Ballast des am Umfeld teilhabenden Engagements. In This Must Be the Place gibt es kaum eine Szene ohne Sean Penn als alternden Rocker. Schwarzer Eyeliner und roter Lippenstift, schwarz gefärbte, zerzauste Haare und tiefe Falten: Mehr Verweis denn Figur, schleppt sich der Protagonist in kleinsten Schritten durch den Film. 
Die ikonische Interpretation des zuletzt in Gus Van Sants Milk (2008) groß auffahrenden Schauspielers ist wieder eine Attraktion im wahrsten Sinne des Wortes. Obwohl hier auch das Schauspiel selbst, die Verwandlungsleistung an sich in der Rezeption eine Rolle spielt, kann Penn nach einer Weile der immer gleichen beschwerlichen Bewegungen, des Lachens in höchsten Pieps-Tönen, des abwesenden Blickes, mit der Figur verschmelzen. Seine Augen übernehmen den größten Part in den Nahaufnahmen des depressiven Mannes, den der Schmerz von innen heraus auffrisst, ihn motorisch und geistig paralysiert. Denn seine Augen changieren zwischen den verschiedenen Polen, sind in einem Augenblick offen, dann verzweifelt, zurückgezogen, den Tränen nahe, in sich gekehrt, verärgert, belustigt, und schließlich ein klein wenig von der Last seiner Vergangenheit befreit ...
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23. Mai 2011 - Auszeichnungen für "Tree of Life" und "This Must be the Place" in Cannes

Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht in diesem Jahr an den US-amerikanischen Regisseur Terrence Malick für sein Werk "The Tree of Life". Das mystische Familiendrama " ist als bester Film der diesjährigen Filmfestspiele ausgezeichnet worden.

Die ökumenische Jury ehrte außerdem den Wettbewerbsbeitrag "This Must Be the Place" des Italieners Paolo Sorrentino. Darin macht sich Hollywoodstar Sean Penn als einstiger Rockstar auf die Suche nach einem Nazi-Verbrecher.

 

Mehr zum Thema:

  Radio Vatican: Ökumenischer Preis für Roadmovie von Sorrentino


 

23. Mai 2011 - Charity Dinner - Sean Penn sammelt Spenden für J/P HRO

Anlässlich des Charity Dinners "Sean Penn & Friends" am 18.5.2011 wurde zu Gunsten Sean Penn's Hilfsorganisation J/P HRO Spenden gesammelt. Dieses Event zog hochkarätige Stars in das Carlton Hotel in Cannes. Es waren Gäste wie Uma Thurman, Jane Fonda, Faye Dunaway, Naomi Campbell, Robert de Niro & Leonardo DiCaprio, die diesen Abend unvergesslich machten und maßgeblich zum Erfolg des Charity Dinners beitrugen.

Hauptinitiatoren des Events waren Oliver Prock von Salus Alpha, Jaka Bizilj von Cinema for Peace, Ella Krasner, Roberta Armani & Maybach die Sean Penn's Hilfsprojekt großzügig unterstützten.

Der Abend war geprägt von der bewegenden Ansprache Sean Penn's in der er über die weiterhin katastrophalen Zustände in Haiti aufmerksam machte und den Gästen bereits erste "Erfolge des Wiederaufbaus" präsentierte.

 


 

 

23. Mai 2011 - Sean Penn als Rockstar - "This Must be the Place" in Cannes vorgestellt

Er gilt als einer der bedeutendsten Charakter-Darsteller Hollywoods: US-Schauspieler Sean Penn. Am Freitag stellte er seinen neuen Film "This Must Be the Place" in Cannes vor.

Verlangsamtes Lebenstempo

Jahrzehntelanges Heroinschnupfen hat sein Lebenstempo merklich verlangsamt. Das Singen hat er aufgegeben, aber ab und an fallen ihm lakonische Einzeiler ein. Irgendwann aber verlässt er seinen noblen Ruhesitz in einer irischen Villa, um sich mit seinem sterbenden Vater in den USA auszusöhnen. Als er zu spät kommt, beschließt er, und hier beginnt der eigentliche Film, dessen Lebenswerk zu vollenden: und jenen alten Nazi aufzuspüren, der ihn in Auschwitz quälte.

Immer wieder fragt man sich beim Zuschauen, wie um Himmels willen Regisseur Sorrentino aus dieser Idee einen Film machen will, aber er duldet kein Zurück. Was immer ihm einfällt, er spielt es aus. Stammt nicht der Filmtitel von einem Song der Talking Heads? Dann muss deren Frontmann David Byrne eben auch einen Auftritt bekommen und die Nummer spielen – als wären der erfundene und der echte Rockstar alte Freunde.

Premiere: Regisseur Paolo Sorrentino, Musiker David Byrne, Sean Penn und Eve Hewson

Bekannt geworden mit der surrealen Politfarce „Il Divo“ über Giulio Andreotti, wendet Sorrentino seine charmante Hemmungslosigkeit nun auch auf den amerikanischen Kulturkreis an. Er zeigt die amerikanische Provinz mit der Skepsis eines kritischen Touristen – und bringt so das Innenleben des Aussteiger-Heimkehrers zum Ausdruck.

Regierungspolitik und Mafia

Sean Penn gönnt einer skurrilen Filmfigur bis zum letzten Augenblick keinen Ausbruch aus der Rolle des zögerlichen Beobachters, denn die eigentliche Entwicklung seiner Filmfigur ist eine Innere: Die späte Beschäftigung mit der Geschichte seines Vaters, der ein Tagebuch über die Geschichte seines Überlebens im Holocaust hinterlassen hat. Und als er den überlebenden Täter schließlich aufgespürt hat, hat er seinen ihm unbekannten Vater schließlich gut genug verstanden, um den uralten Mann nicht einfach anzuzeigen. Er belässt es dabei, für ihn eine zutiefst beschämende Situation zu erfinden.


Schon „Il Divo“, Sorrentos Groteske über die Verstrickungen zwischen Regierungspolitik und Mafia, handelte von Verbrechen, die sich der formellen juristischen Ahndung widersetzen. Die erstaunliche Schlussszene in seinem neuen Film plädiert für eine Aussöhnung in der Anerkennung des Erlittenen.

Quelle: www.berlinonline.de

 

 

 

 

16. Mai 2011 - Der Baum des Lebens erblüht

Sollte ein Zweifel bestanden haben, welches der meisterwartete Film des 64. Festival de Cannes ist, der musste nur heute morgen um 8 Uhr vor dem Hauptsaal des Festivals versuchen, noch Zutritt zu erlangen: Eine halbe Stunde vor dem angesetzten Start der ersten Pressevorführung von Terrence Malicks "The Tree of Life" wurden die Türen bereits geschlossen und die immer noch heranstürmenden Journalisten zur 30 Minuten später angesetzten Ausweichvorführung in einem Alternativsaal umgeleitet.

Insgesamt hatte Malick sechs Jahre an seinem fünften Film gearbeitet, an dessen Konzept er allerdings schon seit den frühen Siebzigerjahren gefeilt hat. Vor drei Jahren wurden die Dreharbeiten mit Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain abgeschlossen. Seither verbrachte Malick seine Zeit im Schneideraum. Fünf Schnittmeister wurden verschlissen, ein Studio ging in der Zwischenzeit über die Wupper, drei Effektstudios wurden beschäftigt, um die jetzt schon klassische Geschichte-der-Welt-Sequenz umzusetzen, die nach etwa 20 Minuten Laufzeit einsetzt. Bereits vor einem Jahr sollte der Film Premiere in Cannes feiern, doch quasi einen Tag vor der Abreise nach Frankreich beschlossen Malick und sein Produzent Bill Pohlad, doch noch länger an ihrem Film zu feilen, von dem zwischenzeitlich das Gerücht ging, der Filmemacher würde ihn womöglich überhaupt nicht fertig stellen wollen (tatsächlich hat Malick zwischenzeitlich einen weiteren Film abgedreht, allerdings noch nicht geschnitten).

Doch nun war es so weit.
"The Tree of Life" feierte Weltpremiere - und spaltete sofort die anwesenden Filmjournalisten. Noch vor dem letzten Bild setzten empörte Buhrufe ein, denen die Befürworter des Films mit Beginn des Abspanns lauten Applaus entgegensetzten. Auch die Reaktionen in der Presse sind entsprechend gespalten. Immerhin äußerten sich Variety, der Hollywood Reporter wie auch der Spiegel durchgehend positiv.

Quelle: mediabiz

 


Brad Pitt, Jessica Chastain und
Sean Penn anlässlich der 'The Tree Of Life' Premiere
beim 64tenl Cannes Film Festival, am 16. Mai 2011 in Cannes, Frankreich.


 

 

Cannes Film Festival trailer für “Tree of Life.”

 

 

Mehr zum Thema:

  Süddeutsche Zeitung: "Schönheit und Überwältigung"

  Der Spiegel: "Großartiger Größenwahn"

  FAZ:: "So funktioniert Erinnerung"

  weitere Filmkritiken

 

19. April 2011 - The Last Photograph: Christian Bale und Sean Penn in Afghanistan

The Last Photograph: Christan Bale und Sean Penn in AfghanistanChristian Bale und Sean Penn gelten in Hollywood als anspruchsvolle Schauspieler. Beide in einen Film zu bringen, dürfte als größere Herausforderung angesehen werden.

Dieser wird sich Regisseur Niels Arden Oplev (Verblendung) stellen, denn er möchte sie in seinem neuen Film The Last Photograph auftreten lassen.

Dabei ist auch das Thema von The Last Photograph eher ungewöhnlich: Christian Bale soll in die Haut eines Kriegsreporters schlüpfen, der in Afghanistan als Einziger einen Taliban-Angriff überlebt. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, trifft Bale hier auf einen pensionierten Elitesoldaten, der von Sean Penn eingenommen wird. Gemeinsam versuchen sie, ein entführtes Familienmitglied des Soldaten zu retten. Der Deal sieht vor, dass der Reporter seine Story erhält, wenn er die Kidnapper identifiziert - und das sorgt für Probleme mit dem Militär und den Diplomaten in Afghanistan.

Zack Snyder wird als Produzent auftreten, von ihm stammt auch die Idee für den Film. Die Dreharbeiten sollen 2012 beginnen, gleich nach der Fertigstellung von The Dark Knight Rises
. Denn Bale hat offensichtlich schon fest zugesagt, Penn dagegen noch nicht endgültig.

Quelle: http://www.entertainweb.de

 

16. März 2011 - "Real Man" Kampagne mit Sean Penn

Man kann über Demi Moore und Ashton Kutcher sagen was man möchte aber die Videoclips zur „Real Man“ Kampagne gegen die Ausbeutung und Misshandlung von Kindern und den Menschenhandel sind absolut großartig und machen aufmerksam.

Hier zeigt Sean Penn, dass er weiß wie man ein Bügeleisen nutzt ...

Hier sind alle Videos zur Real Man Kampagne von der "Demi and Ashton Foundation"

 

 

 

 

16. Februar 2011 - "Cinema for Peace" Award 2011 für Sean Penn in Berlin

 

Die Berlinale verneigt sich vor Sean Penn

Berlin (RPO). Die Gala Cinema for Peace ist auch in diesem Jahr das gesellschaftliche Großereignis zur Berlinale-Zeit. Am Montagabend schritten Stars wie Christopher Lee, Bob Geldof und Heike Makatsch im Konzerthaus am Gendarmenmarkt über den Roten Teppich. Mann des Abends war Sean Penn.

Die Gala stieg zum zehnten Mal. Insgesamt kamen rund 600 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Medien zu der Gala. Die Spenden der diesjährigen Gala gehen zum Teil an die Haiti-Hilfsorganisation von Sean Penn. Ein Jahr nach dem Erdbeben seien die Zustände dort noch immer untragbar, sagte der Oscar-Preisträger. "Sechs Bomben in Afghanistan kosten so viel, wie wir für Port au Prince bräuchten", rechnet der 50-Jährige vor.


Penn erhielt auch den Ehrenpreis der Gala für sein Engagement in Haiti. Nach der Erdbebenkatastrophe im Januar 2010 hatte der US-Amerikaner begonnen, den Betroffenen zu helfen. Seine Organisation "J/P Haitian Relief Organization" betreibt in Haiti ein Camp für 55.000 Menschen. Außenminister Westerwelle (FDP) hielt die Laudatio.

"Gala ist ein politisches Fest"

Auch Musiker Bob Geldof unterstützt "Cinema for Peace" seit vielen Jahren. Die Gala sei nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein politisches Event, sagte er. Er forderte die deutschen Medien auf, noch kritischer über die Krisenregionen der Welt zu berichten. "Schreibt die verdammten Fakten auf", sagte er.

Die Gala sorgte in der Vergangenheit häufig für Aufsehen. Unter anderem hatte hier Dustin Hoffman eine flammende Rede gegen den Irak-Krieg gehalten.

Seit 2002 wurden durch die Gala rund drei Millionen Euro gesammelt. Ein Teilnehmer der Gala ist entweder in einer Funktion eingeladen oder er zahlt in der Regel 1000 Euro, wovon 800 Euro an die gemeinnützigen Zwecke gehen und 200 Euro als Kostenbeitrag für die Gala verwendet werden.

 

Quelle: rp-online.de

 

 

Weitere Videos:

  Video ZDF - Cinema for Peace ehrt Sean Penn

  Video ZDF - Cinema for Peace Gala mit Sean Penn

 

Mehr zum Thema:

  Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp trifft Sean Penn

Ansprache Bundesminister Westerwelles zur Verleihung des Cinema for Peace Honorary Award an Sean Penn (englisch)

 

 

2. Februar 2011 - "Cinema for Peace" ehrt Sean Penn

Der zweifache Oscar-Preisträger Sean Penn erhält auf der 10. Cinema for Peace Gala am 14. Februar den “Cinema for Peace Honorary Award”. Penn wird für sein Engagement und die Unterstützung Haitis ausgezeichnet. Der Schauspieler hatte nach dem schweren Erdbeben im vergangenen Jahr die Organisation “J/P Haitian Relief Organization” (J/P HRO) gegründet, die ihre Arbeit unmittelbar nach dem Erdbeben im Januar 2010 aufnahm. Seitdem hat die Organisation medizinische Hilfe, Schutz und Umsiedlung ermöglicht, Trümmer beseitigt, Schulen errichtet und die Verbreitung der Cholera bekämpft. “J/P HRO” arbeitet sowohl mit staatlichen als auch mit nicht-staatlichen Organisationen zusammen, um unmittelbare Resultate überall dort zu erzielen, wo der Bedarf besonders groß ist.

Die weltweite Initiative Cinema for Peace gibt seit 2002 verantwortungsvollen Pionieren der Welt des Kinos jedes Jahr im Februar mit ihrer Gala in Berlin eine Plattform, um deren Engagement für Frieden, Menschlichkeit und Toleranz zu feiern und den globalen Herausforderungen der heutigen Zeit mit Ideen, Kraft und Inspiration zu begegnen. Filmschaffende aus aller Welt treffen sich mit internationalen Stargästen und Entscheidungsträgern aus den Medien, der Politik, aus Kultur Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin. Die diesjährige Gala findet am 14. Februar im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt. Die Laudatio für Sean Penn wird Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle halten.

Quelle: berliner-festivals.de

 

 

23. Januar 2011 - Sean Penn erhält Kramer Award

Als erste Einzelperson erhält Sean Penn von der Producers Guild of America für sein soziales Engagement den Kramer Award. Überreicht wurde der Preis von Major Brian Woolworth, ein Mitstreiter der Hilfsaktion.

 


 

20. Januar 2011 - 1 Millionen für Sean Penns Haiti Stiftung

Im Rahmen der Art Basel Miami wurden fünf Bilder des Künstlers Julian Schnabel versteigert. 1 Million Dollar kamen zusammen und Sean Penns Stiftung J/P Haitian Relief Organisation zu Gute. Der US Schauspieler setzt sich seit der Erdbeben Katastrophe in Haiti für die Opfer ein.

 

 

 

10. Januar 2011 - Die bittere Bilanz des Sean Penn

Ein Mann klagt an: Sean Penn zieht ein Jahr nach dem Erdbeben auf Haiti eine geradezu vernichtende Bilanz der Aufbauhilfe. Der auf Haiti stark engagierte Schauspieler klagt im stern-Interview über Gutmenschen mit Helfersyndrom und darüber, dass kaum Geld angekommen sei.

Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben von Haiti erhebt Hollywoodstar Sean Penn schwere Vorwürfe gegen Hilfsorganisationen und die internationale Staatengemeinschaft. Versprochene Hilfsgelder blieben aus, und viele Helfer würden lieber Almosen verteilen als dringend benötigte Häuser zu bauen, sagte der Schauspieler, der in Port-au-Prince selbst ein Obdachlosencamp betreibt, im Interview in der neuen, am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des stern.

Bei der Geberkonferenz Ende März 2010 hätten mehrere Staaten und Organisationen Haiti rund zehn Milliarden Dollar zugesagt, "von diesem Geld ist bisher kaum etwas im Land angekommen", kritisiert Penn im stern. "Wenn diese Staaten ihr Geld wie versprochen gegeben und dafür gesorgt hätten, dass jeder Haitianer sauberes Wasser erhält, wenn die hierher gekommen wären, Leitungen verlegt und Filtersysteme installiert hätten, dann hätten wir heute keine Cholera-Epidemie."

Neben den USA zähle auch Deutschland zu den Ländern, deren versprochene Wiederaufbauhilfe ausbleibe. "Ist das nicht unfassbar?", empörte sich Penn im Gespräch mit dem Magazin. Die Korruption in Haiti dürfe kein Hinderungsgrund sein, dringend benötigte Gelder auszuzahlen. "Ist es uns denn keine fünf Millionen wert", die vielleicht in falsche Hände geraten, "wenn wir mit dem Großteil des Geldes Kläranlagen und Wasserleitungen bauen und Kinder vor der Cholera bewahren?"

Auch Hilfsorganisationen greift der Hollywoodstar scharf an. Statt Jobs für die Einheimischen zu schaffen und Häuser zu bauen, würden viele Helfer lieber weiterhin Essen verteilen. Ein Jahr nach dem Beben sähen "die meisten Camps immer noch fast so aus wie damals. Sie sind zum Symbol des Scheiterns der Aufbauhilfe geworden", sagte Penn im stern-Interview. Einigen Leuten gehe es darum, den Gutmenschen zu spielen und ihr Helfersyndrom auszuleben. Es sei aber "die verdammte Aufgabe der Organisationen, den Einheimischen Jobs zu verschaffen. Und nicht den vielen Freiwilligen, die sich gut fühlen wollen, indem sie hier helfen".

Sean Penn selbst betreibt mit seiner Organisation JP HRO ein Camp für 55.000 Menschen, das als vorbildlich gilt. Von der Internationalen Organisation für Migration wurde er gebeten, die Verantwortung für ein weiteres Camp mit 5000 Obdachlosen zu übernehmen.

Quelle: stern

 

 

7. Januar 2011 - Sean Penn erhält Kramer Award

Sean Penn wird von den Producers Guild of America für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Als erste Einzelperson soll Penn am 22. Januar für die Thematisierung sozialer Fragen in seinen Filmen den Preis erhalten.
Der US-Schauspieler Sean Penn wird von den Hollywood-Produzenten für die Thematisierung sozialer Fragen in seinen Filmen ausgezeichnet. Die Producers Guild of America entschied, dass Penn am 22. Januar auf einer Gala der Kramer Award verliehen werden soll.

Der Schauspieler ist die erste Einzelperson, die den Preis erhält. In der Vergangenheit ging er an Filme wie „Hotel Ruanda“, „Eine unbequeme Wahrheit“ oder Penns Film „Ich bin Sam“. Penn sei ein engagierter Aktivist, der kraftvolle Geschichten, Fälle und Personen ins Licht der Öffentlichkeit gebracht habe, sagte der Vorsitzende der Vereinigung, Paul Wagner, zur Begründung der Entscheidung.

Quelle: FOCUS

 

 

7. Januar 2011 - THE TREE OF LIFE - Deutscher Kinostart: 23. Juni 2011

THE TREE OF LIFE ist das neue Meisterwerk des Kultregisseurs Terrence Malick („Der schmale Grat“, „Badlands“). Das geradezu kosmische Epos folgt den Kindheitserinnerungen von Jack, der alles um sich herum mit den Augen seiner Seele sehen kann. In den Hauptrollen glänzen Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain.

Zum Inhalt des Films: Jack wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Alles geht seinen gewohnten Gang, jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen Ritual wie die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Aber der kleine Jack sieht die Risse in der Fassade. Wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit, mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwickeln. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Er will ihn stärken für das „richtige, feindliche Leben“. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorene Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis...

 

 

 



 

News-Archiv 2010      


 

www.sean-penn.de